Hier findet ihr unsere Lieblingsrezepte – inspiriert von dem, was wir im Garten ernten und was die Saison regional bereit hält.
Selber Kochen tut der Seele gut. Und es schmeckt einfach!
Wir lieben regionales Gemüse aus biologischem Anbau und es ist auch die Grundlage einer sehr gesunden, basischen Ernährungweise.
Das heißt: 70 – 80 Prozent der Zutaten sind basenüberschüssige Nahrungsmittel, wie Gemüse, Salate, Kräuter, Obst, Kartoffeln, Maronen und auch viele Kerne und Nüsse. Die Speisen werden zu 20 – 30 Prozent ergänzt durch säurebildenden Nahrungsmittel wie Hülsenfrüchte, Schmand oder Joghurt, Ziegen- oder Schafskäse, auch mal eine nachhaltig produzierte Wurst oder noch seltener auch mal ein Stück Fleisch, am besten aus biologischer Weidelandwirtschaft. Auch Reis, Maispolenta oder glutenfreie Nudeln verwenden wir in diesem Verhältnis. Diese Ernährungsweise versorgt uns Menschen mit ausreichend lebenswichtigen Mineralien, Vitaminen, Spurenelementen, Antioxidantien und anderen sekundären Pflanzenstoffen und schon die Ressourcen unserer Umwelt.

Die osteuropäische, die mediterane, die orientalische und auch die fernöstliche Küche halten viele Anregungen bereit.
Manche Menschen sind zudem auf eine glutenfreie Ernährung angewiesen und haben es schwer, geeignete Rezepte zu finden. Wir kennen das und wollen hier unsere Ideen und Erfahrungen weitergeben und mit euch teilen.
Vielleicht habt ihr Lust, das eine oder andere Rezept mal auszuprobieren.
Rote-Linsen-Suppe mit Mangold
Unsere Rote-Linsen-Suppe wandelt sich in der Zusammensetzung der Zutaten mit den Jahreszeiten. Im Sommer geben wir gebratene Paprika und frisches Basilikum und Koriander dazu, im Winter sind es dann eher die Wurzelgemüse (Pastinake, Möhren, Sellerie), die den Ton angeben und Sprossen als Vitaminquelle. Eine besondere Zutat ist fast immer dabei, entweder frisch geernetet oder tiefgefroren: Mangold oder die Blätter der Roten Beeten.
Island-Eintopf
Eines unserer absoluten Lieblingsrezepte, das wir auch gerne an Wochenenden mit lieben Freund*innen kochen, wenn’s draußen ganz ungemütlich wird. An solchen Tagen geht doch nichts über einen warmen Eintopf.
Buchweizen-Blinis
Buchweizen ist ein ganz wunderbares Nahrungsmittel. Er wächst auch auf nährstoffärmeren Böden, ist kaum anfällig für Krankheiten und unterdrückt von alleine die Beikräuter. Er blüht wunderschön und ist zudem eine wichtige Bienenfutterpflanze. Seine Samen ähneln Bucheckern in der Form. Aus ihnen lässt sich ein feines Mehl herstellen. Buchweizen ist glutenfrei. Und seine Stärke ist für Diabetiker geeignet, da er den Blutzuckerspiegel senken kann. Und er hat einen fein-nussigen Geschmack.
Ein Curry mit asiatischen Kräutern – frisch aus dem Garten
Jetzt ist die Zeit der frischen Kräuter: Für ein asiatisches Chinakohl-Kokosmilch-Curry mit Glasnudeln nehmen wir
- Basilikum (Thai-Basilikum, Zitronenbasilikum, Rotes Basilikum)
- ein paar Blätter Ochsenzunge (Pflücksalat)
- Blatt-Koriander
- Zwiebelschloten
- Minze
Zur Dekoration noch einen Spross der Roten Gartenmelde und ein Radieschen „Eiszapfen“. Die Sorte haben wir in diesem Jahr entdeckt. Sie ist mild und sehr zart.
Geliebte Hokkaido-Kürbissuppe
Habt ihr schon Kürbissuppe gekocht? Es ist wieder die Zeit der leckeren Giganten. Wir verraten euch unser Lieblingsrezept, dass wirklich jung und alt schmeckt.
Borschtsch: ein ukrainischer Eintopf
Borschtsch ist ein sehr wohlschmeckender Eintopf, der wohl in jedem ukrainischen Haushalt bekannt ist. Sicher gibt es ganz viele verschiedene Originalrezepte – je nach Region und Familie und Vorlieben.
Kohlrabi trifft mildes Curry
Ein warmes Süppchen tut immer gut und eignet sich auch als leicht verdauliches Abendessen. Bei uns bestimmt das Gemüse die Rezepte. Hier trifft Kohlrabi auf ein mildes Curry.