Ein Teller voll Tomatenglück

In unseren Garten zieht nun leise der Herbst ein. Noch blühen die Dahlien und immer noch reifen ein paar Tomaten aus.

Zu unserer großen Freude haben sich alle vorgezogenen Pflanzen prima entwickelt, darunter auch einige neue Sorten. Wie hier die dunkle “Indigo Rose”, die sich schon seit Mai dramatisch in Szene setzt.

Tomaten tanken das Sonnenlicht und so schmecken sie dann auch: nach Sommersonne.

Wir hatten in diesem Jahr schwer mit der Braunfäule an den Tomatenpflanzen zu kämpfen. Da muss man dann zusehen, wie die Früchte abfaulen, bevor sie reif werden. Bei all der Mühe. Die warme und feuchte Witterung im Juli und Anfang August war für den Pilz ein willkommenes Millieu.

Was wir dagegen unternommen haben? Alle kranken Pflanzenteile abgemacht und die Pflanzen wöchentlich mit Jauche aus Brennessel, Beinwell und Schachtelhalm und EM (Effektive Mikroorganismen) versorgt und auf trockene Wetterperioden gewartet.

Versteckt im Schatten unsere Tonne mit dem Zaubertrunk. Brennessel-Beinwell-Schachtelhalm-Jauche ist wirklich das beste, was ihr eurem Gemüse geben könnt.

Am zuverlässigsten sind unsere langjährig bewährten Freilandsorten „Resi“ und „Golden Currant“. Sie sind resistent gegen Braunfäule und das haben sie einmal mehr bewiesen 💪🏼

“Resi” und “Golden Currant” – auf die beiden ist immer Verlass.

Aber auch von den anderen Sorten konnten wir ein paar gesunde Tomaten ernten.

Diese bunte Vielfalt macht einfach froh. Schon beim Hingucken.

Ganz neu in unserem Garten und gleich in sie verliebt 🥰 Fast hätten wir die reifen Früchte der Cherrytomate “Limetto” übersehen. So in Gedanken, während wir in den Tomatenreihen das Beikraut raus gezupft und neu gemulcht haben: 💬 Hmm, wird sie gar nicht reif? Ist das hier auch Braunfäule? Warum sehen die so komisch aus? 💬 Aber nein! Das sind wunderbar weiche gesunde Früchte. Sie reifen in Kiwi-Grün ab. Ihr Geschmack ist eine kleine Offenbarung: sehr süß mit einem Hauch Limettensäure. Soooo köstlich 😋

Wir nehmen inzwischen eigenes Saatgut von den Sorten, die wir wieder anbauen wollen. Die schnelle, einfache Variante: die Samen auf einem Küchenpapier ausbreiten, so das sie gut abtrocknen können. Und gleich beschriften! Es gibt noch andere, aufwändigere Methoden, aber für uns ist das ausreichend so.

Wie toll 😊 hier hat sich eine “Golden Currant” selbst ausgesät und sie ist jetzt Mitte Oktober reif. Und schmeckt köstlich.

Magst du weiterschmökern?

Dann schau mal in unsere Rubrik

Muße unterm Apfelbaum

Naturnahes Gärtnern mit Terra Preta und Pflanzenkohle. Uns liegt gesunder Boden am Herzen. Ein Kleingarten mitten in der Großstadt und unsere Freude am Lebendigen.


Entdecke mehr von Muße unterm Apfelbaum

Melde dich für ein Abonnement an, um die neuesten Beiträge per E-Mail zu erhalten.

Veröffentlicht von sulina

https://musse-unterm-apfelbaum.org/

Kommentar verfassen

Entdecke mehr von Muße unterm Apfelbaum

Jetzt abonnieren, um weiterzulesen und auf das gesamte Archiv zuzugreifen.

Weiterlesen