Pimientos de Berlin

Esst ihr auch so gerne gebratene Paprika? Wir lieben sie. Gerade auch die grünen Paprika mit ihrem ganz besonderen Aroma.

Wir bauen unsere Paprika im Freiland an und haben inzwischen so einiges an Erfahrungen gesammelt und eine feine Sortenauswahl getroffen.

Gemüsepaprika „Pusztagold“

Ganz besonders lecker und als Bratpaprika im Ganzen geeignet ist die „Padron“, mit der sich die berühmten Tapas „Pimientos de Padron“ zubereiten lassen. Wir haben sie in diesem Jahr zum ersten Mal angebaut und konnten trotz Regen und kühlerer Sommertage durchweg ernten. Anfangs waren sie leicht scharf, doch eigentlich sind sie wunderbar aromatisch und sehr mild im Geschmack. Sie geben vorher angebraten auch Eintöpfen eine ganz besondere Note, z.B. in einer Roten-Linsensuppe oder einer Garten-Minestrone.

Damit der Anbau gelingt, gibt es so ein paar Dinge, auf die wir achten:

  • Eine sehr frühe Aussaat auf der Fensterbank schon Ende Januar / Anfang Februar. Paprikapflanzen brauchen einfach lange zum Wachsen.
  • Es braucht zum Keimen eine Raumtemperatur von 24 – 28 Grad Celsius. Danach etwas niedriger.
  • Mitte Mai kommen sie in die Beete. Wir geben in jedes Pflanzloch frischen Terra-Preta-Wurmhumus, den wir im Herbst zum vererden angesetzt haben.
  • Paprika brauchen einen voll-sonnigen Standort. Da sie nicht so hoch wachsen, ist es in unseren Mischkulturen wichtig, dass es um sie herum frei bleibt. Sonst nehmen ihnen Ringelblumen und Co das Licht. Sie gelingen auch super in Töpfen oder Kübeln.
  • Um die Bildung vieler Blüten anzuregen, wird die allererste Blüte abgeknipst. Auch wächst die Pflanze buschiger und verzweigter, wenn sie pinziert wird: die letzten Triebspitzen werden abgeknipst und dort bilden sich wieder zwei neue Triebe.
Die ersten Piemtos de Padron im Juli

Nicht jedes Jahr ist in unseren Breiten ein günstiges Gartenjahr für die wärmeliebenden und sonnenverwöhnten Paprika. Deshalb ist es gut, auf robuste, schnellwachsende Sorten zu setzen. Hier unsere Auswahl:

Gemüsepaprika „Pusztagold“

Milde Peperoni „Lombardo“

Bratpaprika „Padron“

Gemüsepaprika „Roter Augsburger“

Die milde Glockenchilli mochte es auch im Freiland

Im kommenden Jahr wollen wir auch den „Sweet Chocolate“ probieren. Der klingt schon so lecker und reift dunkelviolett ab… Wir werden berichten.

Frisch gehört die Paprika vor allem in ein Sommergericht: unseren Schopska-Salat.

Schopska-Salat aus frischen Tomaten, Gurken, Paprika, Zwiebeln, Ölivenöl und weißem Balsamico, dazu Fetakäse von Ziege und Schaf aus regenerativer Weidehaltung.

Magst du weiterschmökern?

Dann schau mal in unsere Rubrik

Muße unterm Apfelbaum

Naturnahes Gärtnern mit Terra Preta und Pflanzenkohle. Uns liegt gesunder Boden am Herzen. Ein Kleingarten mitten in der Großstadt und unsere Freude am Lebendigen.


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Veröffentlicht von sulina

https://musse-unterm-apfelbaum.org/

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