In der Zeit von Ende September bis Anfang November haben wir im Garten immer alle Hände voll zu tun: Wir haben guten Pferdemist bekommen, den wir mit Pflanzenkohle, Gesteinsmehl und Effektiven Mikroorganismen aufgesetzt zu Terra-Preta-Wurmhumus vererden lassen. Der Knoblauch und die Winterzwiebeln sind in der Erde, Feldsalat und Spinat gedeiht. Die abgeernteten Beete versorgen wir für den Winter mit Winterroggen und Winterwicke. Die Knollen von Dahlien und Gladiolen buddeln wir aus. Sie kommen geschützt in den Keller. Dann noch die Regentonnen leeren, die Pumpe abstellen, dem Teich noch einmal Nährstoffe entziehen. Und wir haben noch einmal ganz viele Frühblüher bestellt. Die kommen auch noch in die Erde und bieten den Wildbienen und Hummeln bereits ab Februar lebenswichtigen Nektar.
Da bleibt dann einiges für den Blog liegen. Das holen wir jetzt nach.

Wie ihr bereits wisst, lieben wir die „Schwätzchen“ übern Zaun mit unseren Gartennachbar*innen.
Bei einem solchen „Schwätzchen“ vor wenigen Wochen wurden wir von unserer lieben Gartennachbarin gefragt, ob wir uns nicht ein wenig Dill pflücken wollen…

Nun, daraus wurde nicht so richtig was. Denn im Dill tummelten sich die Raupen des Schwalbenschwanzes. Erst entdeckten wir eine, dann noch eine und dann noch eine. Bei zwölf haben wir aufgehört zu zählen.
Die Raupen dieser wunderschönen Schmetterlinge lieben Doldenblütengewachse (Fenchel, Dill, wilder Kümmel und wilde Möhre). Das mit dem Dill pflücken haben wir gelassen. Wir wollten sie nicht stören und ihnen das Lieblingsnaschwerk nicht nehmen.

Wir laden euch ein…
…zu einem Rundgang durch unseren Garten(blog).
Naturnahes Gärtnern mit Terra Preta und Pflanzenkohle. Uns liegt gesunder Boden am Herzen. Ein Kleingarten mitten in der Großstadt und unsere Freude am Lebendigen.
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