Ihr wisst ja, wir lieben die Reihenmischkultur nach Gertrud Franck und sind ihr auch nach vielen Jahren treu geblieben. Zumindest im Frühjahr strukturiert sie unsere Gemüsebeete. Später tanzen die Kulturen auch gerne aus den Reihen.
Hier unser Beetplan Nr 1 für euch To Go:

Den Anfang macht der Knoblauch. Den haben wir im Herbst gesteckt und überall dort, wo eine Reihe Knoblauch ihre grünen Spitzen zeigt, säen wir im Abstand von 40 cm links und recht davon je eine Reihe Möhren. Zusammen mit Dill, denn der ist eine Keimhilfe. Die Möhren gehen schneller auf. Und zusammen mit Radieschen, die keimen sehr flott und markieren so die Saatreihe. In Nachbarschaft zu den Möhren gesellen sich die Zuckererbsen dazu. Daneben passt noch eine Reihe Pflücksalat, auf die dann ab Mitte Mai Tomaten stehen können. Auch die Zuckererbsen sind abgeerntet, wenn die Tomaten größer werden.

FunFact:
Und habt ihr gewusst, warum Erbsen keinen Knoblauch in ihrer Nähe mögen? Beide sollten mindestens eine Kultur zwischen sich haben. Denn Knoblauch sondert antibakterielle Stoffe ab – gut für Erdbeeren gegen den Grauschimmel oder auch Mehltau an Gurken. Die Erbsen wie auch Bohnen sind jedoch Leguminosen, eine Pflanzenfamilie, die in Symbiose mit kleinen Knöllchenbakterien an den Wurzeln lebt. Diese holen Stickstoff aus der Luft und stellen sie den Hülsenfrüchten als Nahrung zur Verfügung. Der Knoblauch würde mit seinen antibakteriellen Eigenschaften den Knöllchenbakterien schaden und die Erbsen nur kümmerlich wachsen.
Pflanzengemeinschaften sind einfach etwas wunderbares.



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