Habt ihr schon einmal vom mähfreien Mai gehört? Es ist eine Aktion, die ursprünglich im Land des kurzen Rasens, in Großbritannien, entstanden ist. Ein Aufruf an alle Menschen, doch bitte im Mai nicht zu mähen, um den Bienen, Hummeln, Florfliegen, Käfern, Schmetterlingen und anderen Insekten ausreichend Blüten anzubieten, auf die sie als Nahrungsquelle angewiesen sind.




Nun schauen wir ganz anders auf all den Blütenzauber, den der Mai hervorbringt.
In den Fotos oben gesellt sich die Schnittlauchblüte zu denen der Walderdbeere und den Vergissmeinnicht.
Was blüht denn da? Es ist dieser ganz besondere Moment, nach einigen Tagen in der Wohnung wieder raus in den Garten zu radeln und dort auf Entdeckungsreise zu gehen und hier und da entzückt auszurufen (Fotos unten): Die Trollblume (1) blüht immer noch und lacht uns in ihrem Gelb-Orange an! Guck mal, wie toll der Inkarnatklee (2) in seinem Rot strahlt. Und hier die Akelei (3), irgendwie sieht sie doch wunderschön aus. Die Schwertlilien (4) luken zwischen den Himbeeren hervor. Daneben blüht unermüdlich unsere Quittenhecke. Vergissmeinnicht und Gänseblümchen (5) überall. Da, wo es besonders laut summt und brummt steht der Beinwell (6) in Blüte. Auf der Terrasse vor der Laube hat sich kriechender Günzel (7) ausgebreitet. Walderdbeeren (8) füllen die Lücken der Staudenbeete. Ach, und ein wildes Löwenmäulchen (9) aus unserer frisch eingesäten Bienen- und Hummelweide erblüht zusammen mit einer unbekannten Schönheit (10):
Wie kleine schillernde Perlen heben sich die Staubblätter von der königsblauen Blüte ab.
Nach einigem Suchen, haben wir den Namen der Unbekannten gefunden: die Liebeshainblume. – Oh nein, doch nicht. Die Blätter stimmen nicht. Es ist eine Phacelia Campanularia. Die Glocken-Phacelia oder auch Wüstenblauglocke genannt.
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