Diese Aufnahme entstand kurz bevor die drei kleinen Feldsperlinge flügge wurden: ein großer, kecker, der bei der Futtergabe immer den Schnabel vorne hatte (hier zu sehen) und seine beiden kleineren Geschwister (sie durften auch ab und zu rausschauen). Die beiden Feldsperling-Eltern waren tagelang ununterbrochen unterwegs, um den Hunger der Nestlinge zu stillen. Ein Getschilpe! Nachts um 10 Uhr, wenn es dunkel wurde, war dann mal Ruhe.
Inzwischen sind die Nestlinge zu Ästlingen geworden. Nachdem sie das Nest verlassen haben, werden sie noch weitere zwei Wochen von den Eltern versorgt.
Kaum zu glauben: die Feldsperlinge stehen bereits auf der Vorwarnliste der bedrohten Tierarten.
Diese hier entdecken gerade ganz frisch die Welt:
Übrigens, die Leibspeise der Feldsperlinge ist die Rote Gartenmelde. Warum, konnten wir noch nicht herausfinden. Schaut selbst, wie zerrupft die abgeknabberten Pflanzen aussehen. Es ist ein ulkiges Schauspiel, wenn sich die Stengel biegen und unter dem Gewicht der leichten Vögel auf und ab wippen.
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