Ringelblume

Ihr lateinischer Name ist Calendula officinalis. In unserem Garten ist sie überall. Ihre orange oder gelb leuchtenden Blüten erfreuen sich einer langen Blütezeit und sind Futterquellen für viele Insekten.

Es ist eine einjährige Pflanze, die zahllose Samen hervorbringt und so den Grundstock für das nächste Gartenjahr legt. Bei uns zeigt sich die erste Blüte immer zwischen dem 5. und 7. Juni.

Die Ringelblume ist ein altes traditionelles Heilmittel und wirkt äußerlich als Salbe oder Tinktur angewandt, entzündungshemmend. In Teemischungen wird sie als „Schmuckdroge“ verwendet.

Die Ringelblume hat überaus lange Wurzel und lockert dadurch erheblich das Erdreich auf. Aber sie kann noch mehr. Ihre Wurzeln, wie übrigends auch bei der Tagetes oder Studentenblume, scheiden wasserlösliche Stoffe, die Phytonzide, aus. Diese Stoffe wirken giftig auf schädliche Nematoden (auch Wurzelälchen oder Fadenwürmer genannt). Deshalb ist die Ringelblume in Mischkultur eine beliebte Nachbarin in den Gemüsebeeten. Sie kommt mit fast jedem aus und tut anderen gut.

Und die Ringelblumenblüten sollen das Tageswetter anzeigen können: Öffnen sich die Blüten vor 7 Uhr morgens, wird es ein Sonnentag.


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Veröffentlicht von sulina

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